Gruppenbild der Lernbuddies mit Koordination

Austauschtreffen der Lernbuddies – Junges Engagement für Kinder

Einander kennenlernen und sich austauschen – das waren die Ziele für das Treffen der Lernbuddies, einem Projekt des Freiwilligenzentrums Offenbach. Doch der Höhepunkt war ein Interview mit dem Offenbach-Post-Redakteur Steffen Lynch. Denn bei dem Verlag ist die Leberecht-Stiftung angeschlossen, die das Lernbuddies-Projekt fördert.

Alle freiwillig Engagierten des Projekts sind noch sehr jung – zwischen 15 und 29 Jahre – und sie bilden Lerntandems mit Kindern der 3. oder 4. Klasse. Diese treffen sie ein bis zweimal pro Woche an öffentlichen Orten, wie der Stadtbücherei oder dem Freiwilligenzentrum, und gehen mit ihnen schulische Themen durch.

Gruppenbild der Lernbuddies mit Koordination

„Die Treffen sind keine klassische Nachhilfe, vielmehr geht es darum, neue Lernstrategien kennenzulernen und sich auf den Wechsel an die weiterführende Schule vorzubereiten,“ erläutert Koordinator Yonathan Embaie, selbst Student und ein ehemaliger Lernbuddy. Er vermittelt Kinder an die Lernbuddies über Lehrkräfte der Grundschulen, weil diese gut einschätzen können, wo Unterstützung gebraucht wird. Meistens können die Eltern wegen sprachlicher Hürden nicht ausreichend unterstützen.

Das Projekt begann 2021 – noch während der Corona-Pandemie – zunächst unter der Regie der Volkshochschule, ab 2022 als Projekt des Freiwilligenzentrum. Ziel war es, dass junge Freiwillige, deren eigene Schulzeit noch nicht so weit zurück lag, Kinder beim Lernenlernen unterstützen.

Die Umfrage des OP-Redakteurs nach den Gründen für ihr Ehrenamt zeigte, dass sie sich vor allem für Kinder engagieren und der Gesellschaft etwas zurückgeben wollen. Auch sie haben teilweise Hilfe erhalten oder wären froh über eine ähnliche Unterstützung gewesen. Auch sehen sie eine Bildungsungerechtigkeit, das vorhandene Talente wegen mangelnder Förderung oft nicht zum Tragen kommen.

Weitere Informationen zum Projekt Lernbuddies

Bild: Steffen Lynch, Offenbach Post