Seit Mitte März 2022 bieten ehrenamtliche Rikscha-Pilot:innen älteren und gehbehinderten Personen kostenlose Ausfahrten an, seit Oktober 2023 sogar mit einer zweiten Rikscha. Wenn Sie selbst nicht in die Pedale treten möchten, können Sie das Projekt gern über Spenden finanziell unterstützen.

Was bewirkt dieses Engagement?
Die Rikscha-Fahrten ermöglichen es älteren und in der Mobilität eingeschränkten Menschen, Orte (wieder) zu sehen, die sie sonst kaum erreichen könnten. Bei den Ausflugsfahrten werden oft auch gemeinsame Erinnerungen geschaffen und Lebensgeschichten geteilt.
Was sind die Aufgaben der Pilot:innen?
Die Freiwilligen unternehmen bis zu zweistündige Ausfahrten: Zwei Fahrgäste können vorne Platz nehmen, ausgebildete Pilot:innen treten – mit elektrischer Unterstützung – in die Pedale. Eine weitere Person begleitet die Ausfahrten auf einem eigenen Fahrrad.
Die Ausfahrten starten und enden in der Regel an folgenden Einrichtungen:
- Anni-Emmerling-Haus, Rumpenheim
- Bürgerinitiative Rumpenheim
- Caritaszentrum Offenbach (St. Ludwig, St. Elisabeth), Lauterborn
- Christine-Kempf-Haus, Bürgel
- Elisabeth-Maas-Haus, Nordend
- Emil-Renk-Haus, Tempelsee
- Seniorenhilfe Offenbach, Offenbach-Ost
- SeniorenZentrum Offenbach, Buchhügel
Dort koordinieren Ansprechpartner:innen die Fahrgäste und sind die Kontaktpersonen für die Rikschapilot:innen.
Fahrten für Privatpersonen
Für mobilitätseingeschränkte Personen, die noch zu Hause leben, sowie für besondere Gelegenheiten, beispielsweise runde Geburtstage, werden auch Fahrten außerhalb der üblichen Abfahrtsorte angeboten. Angehörige und/oder Betreuer:innen von Senior:innen können sich dazu unter rikscha@fzof.de an das Team wenden.
Wie werden Pilot:innen vorbereitet und begleitet?
Es finden regelmäßig Verkehrsschulungen und ein Erste-Hilfe-Kurs statt. Für den speziellen Umgang mit älteren Menschen bieten wir Termine in Kooperation mit Fachkräften an. Interessierte können jederzeit in das Projekt einsteigen. Sie werden durch Hospitationen bei erfahrenen Pilot:innen vorbereitet.
Ein ehrenamtliches Koordinationsteam plant in Abstimmung mit den Verantwortlichen an den Abfahrtsorten die Termine der Fahrten. Das FzOF organisiert für den Austausch und die Weiterentwicklung des Projektes regelmäßige Team-Treffen.
Für wen ist diese Aufgabe interessant?
Wenn Sie die folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten können, bringen Sie beste Voraussetzungen mit:
- Das Fahrrad ist für mich ein wichtiger Begleiter, ich fahre gut und gerne Rad.
- Ich habe an einigen Tagen (Vor- oder Nachmittag) im Monat Zeit.
- Es gelingt mir, einen Zugang zu älteren Menschen finden.
- Ich bin offen und kommunikativ.
- Gerne bringe ich mich in einem engagierten und netten Team ein.
Wie melden Sie sich an?
Wenn Sie Lust haben, als Freiwillige:r dabei zu sein, können Sie sich gern unter info@fzof.de im FzOF melden!
Wenn Sie als Institution der Altenpflege Interesse an einer dauerhaften Kooperation haben, melden Sie sich gern unter rikscha@fzof.de oder 069 82367039.
Sponsor:innen
Die Anschaffung der ersten Rikscha konnten wir mit Hilfe der Stadt Offenbach und der Sparkassenstiftung stemmen. Die zweite Rikscha wurde im Rahmen eines Crowdfunding-Projektes mit Hilfe von rund 250 Spender:innen und der VR Bank Dreieich-Offenbach erworben.
Wir danken allen Unterstützer:innen, die den Erwerb der Rikschas möglich gemacht haben!

Für den Unterhalt summieren sich die Kosten für Versicherung, Wartung, Reparaturen und den Mitgliedsbeitrag im Verein ‚Radeln ohne Alter‘ auf mehr als 2.000 Euro pro Jahr.
Wir sind dankbar für einmalige oder regelmäßige Spenden zu Gunsten des Projektes „Rikscha“ – ganz egal, ob Sie jährlich 20 oder 200 Euro beitragen können. Ab 200 Euro stellt das FzOF gern eine Spendenquittung aus.
Interessiert? Dann melden Sie sich einfach unter info@fzof.de.


